.png%3Fh%3D1080%26iar%3D0%26w%3D2500&w=3840&q=75)
Gerade bei vielen einzelnen Geschenken kann es allerdings schnell schwierig werden, den Überblick zu behalten. Umso hilfreicher ist es, vor dem ersten Geschenk festzulegen, was Weihnachten insgesamt kosten darf. Mit einer einfachen Planung lässt sich daraus auch ableiten, wie viel Budget für die einzelnen Personen auf Ihrer Geschenkeliste zur Verfügung steht.
Schauen Sie zunächst auf Ihre finanzielle Situation: Wie viel Geld können Sie für Weihnachtsgeschenke einplanen, ohne dass dadurch laufende Kosten, Rücklagen oder andere geplante Ausgaben zu kurz kommen?
Nehmen wir an, Sie möchten in diesem Jahr maximal 300 Euro für Geschenke ausgeben. Damit steht Ihre Obergrenze fest – unabhängig davon, wie viele Geschenkideen Ihnen später noch begegnen.
Als Nächstes notieren Sie alle Menschen, die Sie beschenken möchten. So wissen Sie nicht nur, wen Sie beim Weihnachtseinkauf berücksichtigen müssen, sondern auch, auf wie viele Personen sich Ihr Budget verteilt.
Stehen beispielsweise acht Personen auf Ihrer Liste, ergeben 300 Euro zunächst rechnerisch:
300 € ÷ 8 Personen = 37,50 € pro Person
Das bedeutet nicht, dass jedes Geschenk genau 37,50 Euro kosten muss. Der Betrag dient zunächst als Orientierung für die weitere Planung.
Jetzt können Sie nach konkreten Geschenkideen und Preisen suchen. Gerade online lässt sich vorab gut prüfen, was die gewünschten Produkte tatsächlich kosten.
Vielleicht finden Sie für eine Freundin einen Pullover für 45 Euro, während das Selfcare-Set für eine andere Person nur 20 Euro kostet. Das ist völlig in Ordnung: Entscheidend ist nicht, dass jede Person exakt denselben Betrag erhält, sondern dass die Summe Ihrer Geschenke weiterhin zu Ihrem Gesamtbudget passt.
So können Sie Ihr Budget zwischen den einzelnen Personen verschieben und bekommen nach und nach ein realistisches Bild davon, was Ihre geplanten Geschenke tatsächlich kosten werden.
Bevor Sie online bestellen oder zum Weihnachtsshopping in die Stadt gehen, halten Sie für jede Person ein konkretes Budget fest. Der Puffer ist bewusst noch keinem Geschenk zugeordnet. Vielleicht kostet ein Produkt im Geschäft ein paar Euro mehr als erwartet, es kommen Versandkosten hinzu oder Sie benötigen noch Geschenkpapier.
Und wenn der Puffer am Ende übrigbleibt? Dann muss er natürlich nicht ausgegeben werden.
Aus dem geplanten Geschenkbudget wird beim Einkaufen schnell ein tatsächlicher Betrag. Notieren Sie deshalb direkt, was Sie wirklich bezahlt haben.
Aus geplanten 45 Euro werden vielleicht 39,99 Euro im Sale. Ein anderes Geschenk kostet statt 30 Euro plötzlich 34,95 Euro. Solange Sie die Beträge festhalten, können Sie solche Unterschiede bei den noch offenen Geschenken ausgleichen.
Indem Sie eine Liste mit geplanten Ausgaben und tatsächlichen Ausgaben pflegen, wissen Sie während des gesamten Weihnachtseinkaufs, wie viel von Ihren 300 Euro noch übrig ist und nicht erst nach der letzten Bestellung.
Beim Verteilen des Budgets kann schnell der Gedanke entstehen, dass ein kleinerer Betrag auch weniger Wertschätzung ausdrückt. Doch der Preis eines Geschenks entscheidet nicht automatisch darüber, wie gut es bei der beschenkten Person ankommt.
Gerade deshalb lohnt es sich, das eigene Budget nicht mit dem vermeintlichen Wert eines Geschenks gleichzusetzen. Ein Geschenk kann persönlich, durchdacht und passend sein, ohne besonders viel zu kosten.
Warum wir für Menschen, die uns wichtig sind, trotzdem manchmal mehr ausgeben als geplant und welche Rolle Gefühle bei unseren finanziellen Entscheidungen spielen, erfahren Sie auch in unserem Blog Money & Emotion: Warum wir für unsere Liebsten manchmal mehr ausgeben.
Wer früh mit der Geschenkplanung beginnt, weiß bereits vor dem Weihnachtstrubel, wen er beschenken möchte, was die Geschenke ungefähr kosten und wo die eigene finanzielle Grenze liegt.
Nach Weihnachten können Sie die Planung sogar für das nächste Jahr nutzen. Haben Sie beispielsweise insgesamt 300 Euro für Geschenke ausgegeben, entsprechen das 25 Euro pro Monat, die Sie über zwölf Monate für das nächste Weihnachtsfest zurücklegen könnten.
So beginnt das nächste Weihnachtsbudget nicht erst im Dezember, sondern kann schon lange vorher feststehen.