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Wie werden Festgeldzinsen berechnet?
Die Berechnung der Zinsen bei einer Festgeldanlage ist grundsätzlich einfach.
Ein Beispiel: Eröffnen Sie eine einjährige Festgeldanlage über 10.000 € mit einem nominalen Zinssatz von 3 %, ergibt sich eine Zinszahlung von:
Anzahl der Tage in dem Jahr beträgt 365 Tage. Berechnung der Zinsauszahlung: 10.000 € x (3 % / 365) x 365 Tage aktuelle Laufzeit = 300 €. In vielen Fällen trifft diese Rechnung zu. Es gibt jedoch Faktoren, die die tatsächliche Zinsberechnung beeinflussen können. Dazu zählen unter anderem:
- die tatsächliche Anzahl der Tage der Laufzeit,
- die Anzahl der Tage eines bestimmten Jahres,
- ob ein Festgeld, am 31. des Monats oder am 29. Februar in einem Schaltjahr geöffnet wird.
- Diese Faktoren bestimmen die letztendliche Laufzeit des Festgeldes und beeinflussen dadurch die ausgezahlten Zinsen.
Um diese Art Faktoren zu berücksichtigen, verwenden Banken die so genannte Zinskonvention. Die Zinskonvention legt fest, wie eine Bank die Zinsen berechnet. Jede Bank wählt für ihre Sparformen eine Zinskonvention. Jede Konvention hat Vor- und Nachteile.
Wir haben uns für eine Zinskonvention entschieden, deren Basis die tatsächliche Anzahl der Tage im Jahr der Eröffnung des Festgeldes ist. Ein Schaltjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember hat 366 Tage. Bei dem von uns auf der Website veröffentlichten Nominalzins wird in diesem Fall von 366 Tagen ausgegangen.