
Auch für 2026 rechnet die Bank mit weiterem Wachstum auf etwa 10,5 Billionen Euro, trotz einer voraussichtlich etwas sinkenden Sparquote.
Diese lag 2025 laut DZ Bank bei 10,4% und damit zwar unter dem Vorjahreswert, aber weiterhin über dem langfristigen Durchschnitt. Ein Großteil der Ersparnisse liegt jedoch weiterhin auf niedrig verzinsten Tagesgeld- und Bankkonten, wodurch Vermögen bei Inflation an Kaufkraft verliert. Gleichzeitig nahm die Verzinsung von Einlagen zuletzt ab.
Zunehmend profitieren Privathaushalte aber auch von Aktien- und Fondsinvestments. Dank kräftiger Kursgewinne trugen Wertzuwächse bei Wertpapieren 2025 rund 290 Milliarden Euro zum Vermögensaufbau bei. Der Anteil der Bevölkerung, der in Aktien oder Fonds investiert, steigt spürbar: Laut Postbank hielten 2025 bereits 34% der Deutschen entsprechende Anlagen, nach 27% im Jahr 2023. Besonders stark wächst das Interesse an ETFs, deren Verbreitung innerhalb von zwei Jahren um 62% zulegte.
Quelle: Tagesschau.de