
Schufa unter Kritik: Speicherung historischer Verbraucherdaten sorgt für Diskussion
Nach Angaben der Schufa werden diese Daten genutzt, um die Aussagekraft von Bonitätsmodellen und Scores zu testen und weiterzuentwickeln. Datenschützer und Verbraucherschützer sehen dies jedoch kritisch. Sie befürchten, dass Verbraucher die Kontrolle über ihre Daten verlieren und nicht ausreichend über die Speicherung informiert werden. Zudem wird diskutiert, ob die langfristige Aufbewahrung historischer Daten mit den europäischen Datenschutzvorgaben vereinbar ist.
Der für die Schufa zuständige Hessische Datenschutzbeauftragte prüft derzeit die rechtlichen Grundlagen dieser Praxis. Dabei geht es auch um die Frage, ob Verbraucher im Rahmen ihrer Datenauskunft umfassender über gespeicherte historische Daten informiert werden müssen.
Unser Tipp: Verbraucher können regelmäßig eine kostenlose Selbstauskunft anfordern, um zu prüfen, welche Daten über sie gespeichert sind. So lassen sich mögliche Unstimmigkeiten frühzeitig erkennen und gegebenenfalls korrigieren.
Quelle: Tagesschau/NDR, Juli 2026


