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Die Geschichte der Passwoerter zum Welt

Die Geschichte der Passwörter zum Welt

30. April 2024
•
3 min Lesedauer
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Passwörter sind so etwas wie das Fundament der digitalen Sicherheit geworden – aber wann hat das alles angefangen? Schon die Römer benutzten „Passwörter“, um schnell herauszufinden, ob jemand Freund oder Feind war und in der Prohibitionszeit der 1920er Jahre in den USA kam man zum Beispiel nur mit dem richtigen Passwort in geheime Kneipen. Die Verwendung geheimer Wörter oder Phrasen ist also nichts Neues. Aber das allererste digitale Passwort wurde von Fernando Corbató in den frühen 1960er Jahren am MIT entwickelt. Dies war ein revolutionärer Schritt in der Informationssicherheit, und schon bald wurde das Passwort zur Standard-Sicherheitsmethode für alle digitalen Prozesse.
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Die zweite Sicherheitsstufe

Anno 2024 sind Passwörter nicht mehr nur der einzig Sicherheitsschutz in der digitalen Welt. Die Zunahme von Datendiebstählen und raffinierten Cyberangriffen erfordert eine stärkere Verteidigung. Daher ist es heute immer ratsam, zusätzlich zum Passwort eine „zweistufige Überprüfung“ zu aktivieren. Dies wird auch als „Multi-Faktor-Authentifizierung“ (MFA) oder „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ (2FA) bezeichnet. Neben dem Passwort benötigen Sie bei der zweistufigen Verifizierung einen eindeutigen Code aus einer Textnachricht, einem zusätzlichen Gerät, wie z.B. einem TAN-Genarator (ähnelt einem kleinen Taschenrechner) oder einer App.

 

Wenn Ihr Konto mit einer zweistufigen Verifizierung gesichert ist, kann ein Hacker, nur weil er ein Passwort geknackt hat, noch nicht auf Daten zugreifen. Er hat dann noch keinen Zugang zu dem Account. Um den einmaligen Code, der zum Anmelden nötig ist, zu erhalten, müsste ein Hacker auch Zugang zu z. B. Ihrem Telefon haben - je nachdem, welches Gerät Sie für den zweiten Schritt der Authentifizierung nutzen. Das ist sehr viel schwieriger, als nur ein Passwort zu knacken. Indem Sie diesen zweiten Sicherheitsfaktor einsetzen, setzen Sie den Hacker sozusagen außer Gefecht.

Bei der Ayvens Bank verwenden wir beim Anmelden im Online-Banking eine zweistufige Verifizierung. Sie können sich nur über die App, in der Sie sich registriert haben oder mit einem SMS-Code, der an die bei der Ayvens Bank hinterlegte Mobilfunknummer gesendet wird, anmelden.


 

Das errät kein Mensch!

Wussten Sie, dass das weltweit am häufigsten verwendete Passwort erstaunlich oft „123456“ ist? In Deutschland war 2023 das Passwort “123456789” das am häufigsten verwendete. Beides sind leicht zu erratende Passwörter, die bei fast jedem Angriff von Hackern eingegeben werden, um zu sehen, ob sie in Ihr Konto gelangen können.

 

Am Welt-Passwort-Tag ist es wichtig, gut über die eigenen Passwörter nachzudenken und die Sicherheit der Konten im Allgemeinen zu überprüfen. Ein sicheres Passwort besteht aus einer Variation von Buchstaben, Zahlen und Symbolen und sollte vor allem einzigartig sein. Je länger und komplexer Ihr Passwort ist, desto schwieriger ist es zu knacken.


 

Im besten Fall enthält Ihr Passwort wenigstens die folgenden Merkmale:

  • Mindestens acht Zeichen
  • Groß- und Kleinbuchstaben
  • Ziffern
  • Sonderzeichen


 

Hilfe beim Ausdenken und Merken

Natürlich ist es fast unmöglich, sich all diese einzigartigen Passwörter für all die verschiedenen Websites und Anwendungen zu merken. An dieser Stelle kommt ein „Passwort-Manager“ ins Spiel. Dieses Tool, oft in Form eines Programms, hilft Ihnen nicht nur dabei, sich Ihre Passwörter zu merken, sondern auch, komplexe Passwörter für verschiedene Konten zu erstellen und zu verwalten. Auf diese Weise können Sie eindeutige und komplexe Passwörter für jedes Benutzerkonto hinterlegen, ohne sich alle merken zu müssen!In der digitalen Welt, in der sich die Bedrohung durch Cyberangriffe ständig ändert, erinnert uns der Welt-Passwort-Tag daran, wie wichtig sichere Passwörter sind. Auch wenn man Fernando Corbatós für seine Erfindung nach wie vor dankbar ist, reicht es anno 2024 nicht mehr aus, seine Daten nur noch mit einem Passwort zu schützen. Die Multifaktor-Authentifizierung ist zu einer Notwendigkeit geworden, ebenso wie die Verwendung von Passwort-Managern zur Erstellung und Verwaltung einzigartiger, komplexer Passwörter.

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