

In unserer heutigen digitalen Welt ist es wichtig, sich unseres digitalen Fußabdrucks bewusst zu sein. Dazu gehören nicht nur die Daten, die wir aktiv über soziale Medien weitergeben, sondern auch die Daten, die wir unbewusst durch unser Online-Verhalten hinterlassen. Das Wissen um diesen digitalen Fußabdruck ermöglicht es uns, bessere Entscheidungen darüber zu treffen, was wir mit wem teilen. Haben Sie sich schon einmal selbst gegoogelt? Die Chance ist groß, dass mehr online ist, als Sie denken.
Von der eigenen Bank bis zum Einchecken in einem Hotel – überall hinterlassen Sie bewusst oder unbewusst persönliche Daten. Während einige Institutionen (z. B. Banken) das Recht (und sogar die Pflicht) haben, eine unbearbeitete Kopie eines Reisepasses anzufordern, ist dies beispielsweise bei Hotels nicht der Fall. Außerdem ist eine Bank zwar digital ausgerüstet, um solche wertvollen persönlichen Daten zu schützen, das Hotel vor Ort aber oft nicht. Um den digitalen Fußabdruck zu verkleinern, ist es daher ratsam, genau für solche Momente eine geschwärzte Kopie mit einem Wasserzeichen zu haben. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kopie für Identitätsbetrug verwendet werden könnte.
Aber auch andere persönliche Daten und Details hinterlassen wir überall. Fast jede Website fragt bei der Anmeldung eine ganze Reihe persönlicher Daten ab, verfolgt Ihr Online-Verhalten im Hintergrund und sammelt mehr Daten, als Sie denken. Es ist kein Zufall, dass Sie die Schuhe, die Sie sich gerade angesehen haben, wenige Minuten später auf einer anderen Website in einer Anzeige wiederfinden. Aber nicht nur Vermarkter nutzen Ihre Daten, um Sie "unschuldig" zu weiteren Käufen zu bewegen. Es gibt auch Parteien, die Ihre Daten nur zu gern nutzen, um Sie z. B. politisch zu beeinflussen. Datenschutzbewusste Menschen verwenden daher häufig Blocker oder spezielle Browser gegen diese "Tracker".
Es ist für jeden wichtig, regelmäßig auf seine persönlichen Daten zu achten. So wie wir unseren Kontostand im Auge behalten, um unsere finanzielle Gesundheit zu gewährleisten, ist es notwendig, unsere Datenschutzeinstellungen und die Speicherung unserer Daten regelmäßig zu überprüfen. Personenbezogene Daten sind genau das, was sie beschreiben: Sie sind persönlich und gehören daher Ihnen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu überprüfen, ob Sie immer noch wollen, dass eine App, die Sie vor 10 Jahren benutzt haben, Zugriff auf Ihre persönlichen Daten hat.
Als Bürger der Europäischen Union (EU) haben Sie das Recht, Ihre persönlichen Daten von einer Partei anzufordern, die Ihre Daten verarbeitet. Dieses Recht fällt unter die "Allgemeine Datenschutzverordnung" (GDPR). Indem Sie von diesem Recht Gebrauch machen, können Sie Einblick in die Daten erhalten, die eine Partei über Sie gespeichert hat, und erfahren, ob diese Daten möglicherweise gelöscht werden können. Dies trägt zu einem besseren Verständnis Ihres eigenen digitalen Fußabdrucks bei.
Wir leben in einer Welt, in der unsere Daten nicht nur für uns wertvoll sind, sondern auch für Unternehmen, soziale Medien und böswillige Parteien. Deshalb ist es wichtig, sich der Risiken und der Maßnahmen bewusst zu sein, die wir zum Schutz unserer Daten ergreifen können. Dazu gehört nicht nur, dass wir sorgfältig darauf achten, was wir online teilen, sondern auch, dass wir verstehen, wie Unternehmen und Apps unsere Daten nutzen.
Die Ayvens Bank fordert jeden auf, diese Datenschutzwoche als Sprungbrett für nachhaltige Veränderungen zu nutzen. Ob Sie nun Ihre Datenschutzeinstellungen aktualisieren, sich über digitale Rechte informieren oder an Gesprächen über den Datenschutz teilnehmen – jeder Schritt, den Sie tun, ist ein Schritt in Richtung einer sichereren und datenschutzfreundlicheren Zukunft. Durch Bewusstsein und Handeln können wir gemeinsam dafür sorgen, dass Sie mehr Kontrolle über Ihren eigenen digitalen Fußabdruck haben.