

Ich bin Lucas und arbeite aktuell als Praktikant im Bereich biomechanische Forschung. Nebenbei bin ich selbstständig als Videograf und Fotograf in der Action-Sport-Branche und arbeite da mit Marken wie Red Bull, Deuter oder Head Skiing zusammen.
Dadurch schwankt mein Einkommen ziemlich stark. Im Praktikum verdiene ich etwa 1.300 € im Monat, insgesamt komme ich im Schnitt auf ungefähr 1.500 €. Es gibt aber auch Monate mit 5.000 € und andere, in denen ich gar nichts verdiene.
Mein Hauptziel ist es, langfristig finanziell abgesichert zu sein, vor allem später für die Rente. Gleichzeitig will ich mir während des Studiums ein entspanntes Leben leisten können und nicht jeden Euro umdrehen müssen. Ein großes Ziel ist für mich auch, irgendwann meine erste eigene Immobilie zu kaufen. Das wäre für mich so ein erster richtig großer Meilenstein.
Ich spare mindestens 150 € im Monat. Alles, was darüber hinausgeht, versuche ich auch zurückzulegen. Je nach Monat können das nochmal 300 € bis 800 € extra sein. Ich packe aber nicht alles direkt in langfristige Anlagen, sondern halte mir auch bewusst einen Puffer, falls mal weniger reinkommt.
Ich habe da eine ziemlich klare Struktur: Erst gehen alle Fixkosten weg – also Miete, Versicherungen, Essen und so weiter. Danach teile ich den Rest auf in Sparen und Investieren. Ich investiere aktuell in ETFs und will in Zukunft auch noch in Einzelaktien gehen. Außerdem habe ich etwas Gold.
Manchmal schon, vor allem, wenn mehr Geld auf dem Konto ist. Dann ist die Versuchung natürlich größer, es auszugeben. Gleichzeitig macht es aber auch Spaß zu sehen, wie die Zahlen wachsen. Das motiviert mich schon ziemlich, dranzubleiben.
Ich setze mir feste monatliche Limits für Sachen, die nicht unbedingt notwendig sind. Wenn ich etwas kaufen will, überlege ich mir bewusst, ob ich es wirklich brauche und ob es noch in mein Budget passt. Geld gebe ich vor allem gerne für mein Business aus, also Kameraequipment oder Tools. Aber auch Sportequipment, zum Beispiel ein neues Bike, gehört definitiv dazu.
Im Moment spare ich getrennt. Ich bin schon zufrieden, aber klar: mehr geht immer. Durch mein Studium und die Selbstständigkeit ist mein Einkommen halt nicht konstant. Das macht das Ganze manchmal etwas schwieriger.
Meine Eltern haben mir schon früh gezeigt, dass man bewusst mit Geld umgehen sollte und Sparen wichtig ist. Viel habe ich mir aber auch selbst beigebracht, einfach aus persönlichem Interesse. Ich würde das auf jeden Fall auch an meine Kinder weitergeben, weil ich glaube, dass ein guter Umgang mit Geld extrem wichtig ist.
Ich würde empfehlen, das Geld direkt aufzuteilen, sobald es reinkommt. Erst die Fixkosten, dann ein Budget für den Alltag und ein Teil für Dinge, auf die man einfach Lust hat.
Und ganz wichtig: immer etwas zur Seite legen, auch wenn es am Anfang nur 50 € sind. Hauptsache man kommt in die Routine.