
Deutsche gehen weniger essen und sparen mehr

Deutsche gehen weniger essen und sparen mehr
Trotz sinkender Inflation kämpft das deutsche Gastgewerbe weiterhin mit erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Im ersten Halbjahr 2024 lagen die realen Umsätze der Branche um 12,1% unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Zwar wurde nominal, also ohne Berücksichtigung der Preissteigerungen, ein Plus von 10,7% verzeichnet, doch die reale Kaufkraft der Konsumenten ist deutlich gesunken. Besonders betroffen sind Hotels, Restaurants und Cafés, die seit der Corona-Pandemie ohnehin mit gestiegenen Kosten und verändertem Konsumverhalten zu kämpfen haben. Viele Betriebe berichten von schwächerer Nachfrage und zurückhaltender Kundschaft – Faktoren, die eine wirtschaftliche Erholung der Branche weiter erschweren.
Quelle: Tagesschau.de