Zum inhalt springenZum Footer
Untersuchungen
Home
Aktuelles
Untersuchungen
Ayvens Bank Sparumfrage 2026
Sparuntersuchung 2026 der Ayvesn Bank

Sparumfrage 2026: Wie sparen die Deutschen?

08. September 2026
•
4 min Lesedauer
•
Untersuchungen
Wie steht es um das Sparverhalten in Deutschland? Setzen Sparerinnen und Sparer weiterhin auf bewährte Strukturen oder gewinnen flexible Modelle an Bedeutung? Die Sparumfrage 2026 der Ayvens Bank liefert fundierte Antworten. Im Rahmen der Studie befragte das Marktforschungsinstitut Dynata insgesamt 2.027 Personen in Deutschland (1.007) und den Niederlanden (1.020) zu ihren Spargewohnheiten, Zielen und Zukunftserwartungen.

Teilen

Die Ergebnisse zeigen ein spannendes Bild: Deutsche machen sich deutlich häufiger finanzielle Sorgen als Niederländer, reagieren darauf jedoch nicht mit Resignation, sondern mit mehr Spar-Disziplin, strategischer Planung und einem klaren Bekenntnis zur Eigenvorsorge. Während in den Niederlanden eine eher entspannte Haltung dominiert, setzen deutsche Sparerinnen und Sparer verstärkt auf Struktur, Rücklagen und langfristige finanzielle Sicherheit.

 

Die wichtigsten Ergebnisse der Sparumfrage 2026 im Überblick

1. Struktur statt Zufall: Deutschland setzt auf feste Sparpläne

Wo früher oft nur das gespart wurde, was am Monatsende übrig blieb, gewinnt in Deutschland die gezielte finanzielle Strukturierung deutlich an Bedeutung.

  • Rollen getauscht: Zwar spart auch hierzulande der größte Teil der Befragten (43 %) das Geld, das am Monatsende übrig bleibt. Dennoch zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr ein deutlich strukturierteres Sparverhalten.
  • Feste Beträge und langfristige Pläne: Fast vier von zehn Deutschen (39 %) sparen monatlich einen festen Betrag und damit etwas häufiger als die Niederländer (36 %). Zudem verfolgen doppelt so viele Deutsche wie Niederländer einen konkreten langfristigen Sparplan (10 % gegenüber 5 %).
  • Sorgen führen zu mehr Sparbereitschaft: Mehr als ein Drittel der Deutschen (36 %) macht sich mehr finanzielle Sorgen als noch im Vorjahr. In den Niederlanden trifft dies lediglich auf 16 % zu. Besonders ausgeprägt sind die Sorgen bei Frauen zwischen 26 und 35 Jahren (52 %). Die Unsicherheit wirkt jedoch nicht lähmend: 31 % der Deutschen erwarten, 2027 noch mehr sparen zu können oder zu wollen. In den Niederlanden liegt dieser Wert bei 23 %.

2. Sparbeträge: Starke Mitte und viele Spitzensparer

Wie viel Geld legen die Bundesbürger jeden Monat zur Seite? Die Daten zeigen eine deutliche Konzentration in der breiten Mitte sowie einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Spitzen-Sparern.

  • Das Ende der Kleinstbeträge: Während 2025 noch mehr als 10 % der Befragten weniger als 100 € pro Monat sparten, liegt dieser Anteil 2026 in beiden Ländern bei 0 %.
  • Deutlicher Anstieg zwischen 101 € und 250 €: Die größte Gruppe in Deutschland spart monatlich zwischen 101 € und 250 €. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen und liegt nun bei 45 % gegenüber 39 % in den Niederlanden.
  • Mehr Spitzensparer: Weitere 29 % sparen monatlich zwischen 251 € und 500 €, 16 % legen zwischen 501 € und 1.000 € zurück. Gleichzeitig bleibt Deutschland Spitzenreiter bei den höchsten Sparbeträgen: Mehr als 3 % sparen monatlich über 2.001 € (Niederlande: 2,5 %).
  • Höchststand in der Lebensmitte: Die höchsten durchschnittlichen Sparbeträge werden in Deutschland zwischen dem 36. und 50. Lebensjahr erreicht. Danach sinkt das Sparniveau wieder schrittweise.

3. Sparziele: Urlaubswünsche treffen auf ein ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis

Die Motive fürs Sparen zeigen den Spagat zwischen Lebensqualität, Vorsorge und finanzieller Sicherheit.

  • Urlaub und Altersvorsorge an der Spitze: Das wichtigste Sparziel bleibt der Urlaub. 62 % der Deutschen sparen dafür. Knapp dahinter folgt die Altersvorsorge mit 49 %. In den Niederlanden steht dagegen der finanzielle Puffer mit 73 % an erster Stelle, während nur 30 % gezielt für die Altersvorsorge sparen.
  • Früh übt sich: Bereits 42 % der 18- bis 25-Jährigen sparen gezielt für ihren Ruhestand. Damit beginnen junge Deutsche fast doppelt so häufig mit der Altersvorsorge wie Gleichaltrige in den Niederlanden (21,7 %).
  • Hohe Ansprüche an finanzielle Sicherheit: Für 24 % der Deutschen beginnt finanzielle Sicherheit erst bei einem Notgroschen von mehr als 50.000 €. In den Niederlanden sehen dies lediglich 15 % so. Gleichzeitig gewinnt auch in Deutschland die Größenordnung von 10.001 bis 25.000 € an Bedeutung und wird von 26 % als ausreichend angesehen.

4. Vermögensaufbau: Deutschland setzt auf Sparen und Investieren

Während die Mehrheit der Niederländer das klassische Sparen bevorzugt, verfolgen Deutsche zunehmend einen ausgewogenen Ansatz.

  • Das Beste aus beiden Welten: Mehr als die Hälfte der Deutschen (53 %) hält Sparen und Investieren für gleich wichtig. 37 % priorisieren das Sparen, knapp 10 % messen dem Investieren die größere Bedeutung bei.
  • Generationenwandel: Ab dem 26. Lebensjahr betrachtet in jeder deutschen Altersgruppe die Mehrheit die Kombination aus Sparen und Investieren als besten Weg zum Vermögensaufbau. Besonders ausgeprägt ist dies bei den 36- bis 50-Jährigen mit 57 %.

5. Altersvorsorge: Hohes Engagement, aber wachsende Zweifel

Insgesamt engagieren sich 78 % der Menschen in Deutschland aktiv für ihre zusätzliche Altersvorsorge. Damit liegt Deutschland leicht vor den Niederlanden mit 76 %.

 

Zu den häufigsten Maßnahmen zählen zusätzliches Sparen (40 %), Investitionen für die Altersvorsorge (34 %) sowie betriebliche Vorsorgeangebote über den Arbeitgeber (24 %). Mehrfachnennungen waren möglich.

 

Auffallend ist jedoch die Einschätzung der eigenen Vorbereitung:

  • 27 % der Deutschen fühlen sich gut auf den Ruhestand vorbereitet.
  • 34 % verfügen zwar über einen konkreten Plan, sind jedoch unsicher, ob die Rücklagen später tatsächlich ausreichen werden.
  • Gleichzeitig geben nur 56 % an, im Elternhaus ausreichend Finanzwissen vermittelt bekommen zu haben. In den Niederlanden liegt dieser Wert bei 70 %.

Fazit: Mehr Sorgen, mehr Struktur, mehr Eigenverantwortung

Die Sparumfrage 2026 zeigt: Deutsche Sparerinnen und Sparer übernehmen aktiv Verantwortung für ihre finanzielle Zukunft. Trotz wachsender finanzieller Sorgen sparen sie strukturierter, planen langfristiger und beschäftigen sich intensiver mit ihrer Altersvorsorge. Gleichzeitig gewinnt die Kombination aus Sparen und Investieren weiter an Bedeutung.

 

Die Ergebnisse verdeutlichen zudem, wie wichtig finanzielle Sicherheit, Transparenz und verlässliche Planung für viele Menschen geworden sind. Für Sparer, die ihre finanziellen Ziele Schritt für Schritt erreichen möchten, können verzinste Sparprodukte wie Tagesgeld- oder Festgeldkonten dabei helfen, Rücklagen planbar aufzubauen und gleichzeitig flexibel zu bleiben.

 

Hier können Sie die Sparumfrage herunterladen (PDF)
 

Sparen mit der Ayvens Bank

Online-Sparkonto

Unsere Sparformen

Sparen App

Aktuelle Zinssaetze

Online Sparkonto Eroeffnen

Tipps & Inspiration

Blogs

Aktuelles

Zur Newsletteranmeldung

Über Ayvens Bank

Über uns

Nachhaltigkeit

Allgemeine Geschaeftsbedingungen

Kundenservice

Häufig gestellte Fragen

Identifizierung bei der Ayvens Bank

Sicheres Online Banking

DatenschutzDatenschutzrechteCookiesNutzungbedingungenBarrierefreiheitImpressum
Op de hoogte blijven? Volg ons op
© 2026 Ayvens Bank
    Sparen bei der Ayvens Bank
    Unser Online-Sparkonto
    Unsere Sparformen
    Unsere Sparen App
    Tipps & Inspiration
    Blogs
    Aktuelles
    Newsletteranmeldung
    Über uns
    Über Ayvens Bank
    Allgemeine Geschäftsbedingungen
    Service
    Hilfe & Kontakt
    Sicheres Online-Banking
    Sparkonto eröffnen
    Anmelden
    Anmelden
    Sparkonto eröffnen

    Weitere Blogs zum Thema

    UNTERSUCHUNGEN
    Deutschland bezahlt immer häufiger ohne Bargeld
    18. Juni - 2 min Lesedauer
    UNTERSUCHUNGEN
    Kartenzahlung auf Rekordniveau: Bargeld verliert im deutschen Handel weiter an Bedeutung
    05. Mai - 3 min Lesedauer
    UNTERSUCHUNGEN
    Studie zeigt: Generation Z priorisiert Sicherheit und Nachhaltigkeit bei Geldanlagen
    10. März - 3 min Lesedauer