
Deutschland bezahlt immer häufiger ohne Bargeld
Der Anteil der unbaren Zahlungen lag demnach bei 55 Prozent, Bargeld kam noch auf 45 Prozent.
Trotzdem bleibt Bargeld weiterhin ein wichtiger Teil des Alltags. An der Ladenkasse war es auch 2025 noch das am häufigsten genutzte Zahlungsmittel, doch der Abstand zur Kartenzahlung und zum Bezahlen per Smartphone ist kleiner geworden. Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz sprach von einem fortgesetzten Trend hin zu bargeldlosen Zahlungen.
Die Entwicklung ist nicht neu, hat sich aber deutlich beschleunigt. Schon in früheren Erhebungen nahm der Bargeldanteil kontinuierlich ab, während Kartenzahlung und mobile Bezahlverfahren an Bedeutung gewannen. Besonders die Debitkarte bleibt populär, auch das Bezahlen mit dem Smartphone setzt sich immer stärker durch.
Die Bundesbank wertete für die aktuelle Studie das Zahlungsverhalten vieler Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Dabei zeigte sich auch: Bei höheren Beträgen und im stationären Handel wird immer häufiger digital bezahlt, während Bargeld vor allem wegen Gewohnheit, Übersicht und Akzeptanz weiterhin genutzt wird.
Einordnung für Verbraucher
Für Kundinnen und Kunden bedeutet das vor allem mehr Auswahl an der Kasse. Händler müssen sich darauf einstellen, dass bargeldlose Zahlarten inzwischen für viele selbstverständlich sind.
Gleichzeitig zeigt die Studie, dass Bargeld in Deutschland trotz sinkender Nutzung keineswegs verschwunden ist.
Quelle: Handelsblatt.de, Tagesschau.de


